Fußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus mit Vielfalt und Fairplay
Dora CichoriusFußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus mit Vielfalt und Fairplay
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier für Vielfalt und Respekt
Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit einem Fußballturnier zu Ende, das Einheit und gegenseitigen Respekt feierte. Zwei Wochen lang fanden in ganz Deutschland tausende Aktionen statt, die sich gegen Diskriminierung einsetzten und für mehr Zusammenhalt warben.
Vom 16. bis 29. März wurden bundesweit über 3.700 Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus organisiert. Allein in München gab es 161 Aktionen, in Brandenburg 76 – darunter Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Solidaritätskundgebungen. Ziel der Kampagne war es, den Einsatz gegen Rassismus zu stärken und die Menschenwürde in den lokalen Gemeinschaften zu verteidigen.
Der Höhepunkt zum Abschluss war das "Kick gegen Rassismus"-Fußballturnier in Bergisch Gladbach. Neun Mannschaften mit Spieler:innen unterschiedlicher Nationalitäten, Hautfarben und religiöser Hintergründe traten in 36 Partien gegeneinander an – ganz ohne Schiedsrichter, um Fairplay und gegenseitigen Respekt zu fördern. Jedes Team erhielt ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus" als Symbol für ihr Engagement.
Veranstalter war das "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt", unterstützt von Partnerorganisationen und Bürgermeister Marcel Kreutz als Schirmherr. Turniersieger wurde der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. – ein passender Abschluss für eine Feier der Vielfalt und Chancengleichheit.
Das Turnier unterstrich die Botschaft der Solidarität gegen Rassismus durch Sport. Mit tausenden Veranstaltungen im ganzen Land und dem Fokus auf Fairness hinterließ die Kampagne sichtbare Spuren in der Gesellschaft. Die Organisator:innen hoffen, dass die Initiative weiter für Gleichberechtigung und Respekt wirbt.






