17 April 2026, 08:18

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen, die vor einer Fabrik mit Häusern und Rauch aus Schornsteinen im Hintergrund stehen, mit Text 'Kohlebergbau-Katastrophe in England das Ende' unten.

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Großbrand auf Deponie Eichelbuck in Freiburg am Sonntag, 29. März 2026

Auf der Deponie Eichelbuck in Freiburg brach am Sonntag, dem 29. März 2026, ein großes Feuer aus. Die Flammen erfassten einen gewaltigen Komposthaufen aus zerkleinerten Pflanzenabfällen, der bis zu sechs Meter hoch aufgetürmt war. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Der Brand entstand in einem Komposthaufen mit den Maßen 10 mal 20 Meter. Die Behörden gehen von einer Selbstentzündung aus, vermutlich verursacht durch die Hitzeentwicklung bei der Gärung des organischen Materials. Die schiere Größe des Haufens erschwerte die Löscharbeiten erheblich.

Rund 45 Einsatzkräfte – sowohl Berufs- als auch Freiwillige Feuerwehren – rückten zum Brandort aus. Sie setzten zwei Radlader, einen Bagger und mehrere Tanklöschfahrzeuge ein, um die Flammen zu bekämpfen. Die Feuerwehrleute mussten den Kompost zunächst mit schwerem Gerät auseinanderziehen, bevor sie das Feuer vollständig löschen konnten.

Das Wasser wurde in einer Staffeloperation herbeigeschafft, wobei zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug von einem nahegelegenen Flugplatz angefordert wurde. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden und endete schließlich gegen 20 Uhr.

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Der Vorfall erforderte einen Großeinsatz der Rettungskräfte. Schweres Gerät und eine kontinuierliche Wasserversorgung waren entscheidend, um den Brand zu löschen. Die Ermittlungen zur genauen Ursache konzentrieren sich weiterhin auf eine durch Gärungsprozesse ausgelöste Selbstentzündung.

Quelle