25 April 2026, 22:19

Heidenheims emotionaler 2:0-Sieg gegen St. Pauli wird zur Hoffnung für Leukämie-Patienten

Ein Fußballspieler in einem schwarz-weißen gestreiften Trikot feiert mit einem Lächeln nach einem Tor

Heidenheims emotionaler 2:0-Sieg gegen St. Pauli wird zur Hoffnung für Leukämie-Patienten

Heidenheim sichert wichtigen 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli – und setzt ein Zeichen gegen Leukämie

Am Samstag gelang dem 1. FC Heidenheim ein entscheidender 2:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli in der Bundesliga. Der Sieg, der maßgeblich durch das emotionale Tor von Eren Dinkçi zustande kam, hielt die Mannschaft vorerst aus der Abstiegszone fern. Doch hinter den Kulissen wurde die Partie Teil einer größeren Initiative zur Unterstützung von Leukämie-Patienten.

Dinkçis Treffer in der 63. Minute entschied die Begegnung. Nach seinem Tor deutete der Stürmer zum Himmel und widmete den Treffer seiner Freundin Cinja, die an Leukämie erkrankt ist. Später betonte er, dass er ihr mit diesem Moment Freude und Kraft für ihre Behandlung schenken wollte.

Der Verein hatte sich bereits mit der DKMS, einer Organisation zur Bekämpfung von Blutkrebs, zusammengetan, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen. Rund um das vorherige Spiel in Freiburg ließen sich 688 Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren. Dinkçi und Cinja betonten stets, dass es ihnen nie um persönliche Aufmerksamkeit ging, sondern darum, anderen Betroffenen zu helfen.

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Heidenheims Trainer Frank Schmidt lobte sowohl das Tor als auch Dinkçis Engagement abseits des Platzes. Der Sieg katapultierte die Mannschaft vorläufig vom Tabellenende weg – doch der Klassenerhalt bleibt ungewiss.

Das Ergebnis verschafft Heidenheim eine weitere Woche außerhalb der Abstiegsränge. Gleichzeitig hat die mit Dinkçis Geschichte verbundene Kampagne bereits Hunderten Menschen den Anstoß gegeben, sich als Spender zu registrieren. Der Fokus liegt nun sowohl auf dem sportlichen Überlebenskampf der Mannschaft als auch auf der fortlaufenden Suche nach einem passenden Spender für Cinja.

Quelle