02 April 2026, 12:25

Herbert Grönemeyer erhält Nationalpreis für Musik und demokratisches Engagement

Eine Gruppe von Menschen, die eine pinkfarbene "Happy Pride Parade"-Fahne schwingend durch eine Berliner Straße marschiert, mit Gebäuden, Laternenmasten und Verkehrssignalen an der Straße unter einem bewölkten Himmel.

Herbert Grönemeyer erhält Nationalpreis für Musik und demokratisches Engagement

Herbert Grönemeyer erhält den Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung für sein Lebenswerk in Musik und Demokratie. Die Auszeichnung würdigt nicht nur seine künstlerischen Leistungen, sondern auch sein entschiedenes Eintreten gegen rechtsextreme Strömungen. Zu den früheren Preisträgern zählen die BioNTech-Gründer Özlem Türeci und Uğur Şahin, die in den vergangenen Jahren von Bundeskanzler Friedrich Merz geehrt wurden.

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Seit Jahrzehnten prägt Grönemeyer die deutsche Popkultur. Sein Einfluss reicht weit über die Musik hinaus, da er seine Plattform immer wieder nutzt, um demokratische Werte zu verteidigen. Bei Konzerten verurteilte er mehrfach Anhänger der extremen Rechten und bezeichnete sie einst als "rechte Ratten".

Die Flüchtlingsbewegung 2015 bezeichnete er als "Glücksfall" für Deutschland. In jüngerer Zeit warnte er vor massiven Angriffen auf die Demokratie und rief die Wähler dazu auf, progressive Politik zu unterstützen. Sein politisches Engagement erreichte 2024 einen neuen Höhepunkt, als er sich der Initiative Feuerwall anschloss, die strengere Kontrollen der AfD und schärfere Gesetze gegen Extremismus fordert.

Im Dezember 2025 trat Grönemeyer gemeinsam mit anderen Prominenten bei einer hochkarätigen Veranstaltung im Rahmen von Regierungsgesprächen auf. An dem Treffen nahmen Künstler, Streamer und Plattenfirmen teil, die sich für die Stärkung der demokratischen Resilienz einsetzten. Die Deutsche Nationalstiftung, die den Preis vergibt, fördert Zusammenhalt, Toleranz und internationale Zusammenarbeit.

Die Auszeichnung unterstreicht Grönemeyers Doppelfunktion als Kulturikone und Verteidiger einer offenen Gesellschaft. Seine Unterstützung demokratischer Parteien und sein Appell zu einer geschlossenen Front gegen Extremismus bleiben zentral für sein öffentliches Wirken. Die Würdigung durch die Stiftung betont die Bedeutung seiner Beiträge für Kunst und gesellschaftlichen Diskurs.

Quelle