30 March 2026, 20:21

Hertha BSC feiert spektakuläre Aufholjagd – doch der Aufstieg bleibt Traum

Gruppe von Männern in grünen T-Shirts auf einem Fußballfeld mit einem Ball und einem Tor, Bäume und Gebäude im Hintergrund.

Hertha BSC feiert spektakuläre Aufholjagd – doch der Aufstieg bleibt Traum

Hertha BSC hat unter Trainer Stefan Leitl eine dramatische Wende in der Saison vollzogen. Nach einem holprigen Start mit vier Spielen ohne Sieg führt die Mannschaft die 2. Bundesliga nun mit 44 Punkten aus 27 Partien an. Mit vier Siegen in den letzten fünf Spielen hat sich das Team an die Tabellenspitze gekämpft – der direkte Wiederaufstieg bleibt jedoch in weiter Ferne.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Saisonauftakt verlief enttäuschend: Hertha holte in den ersten vier Spielen lediglich zwei Punkte. Die deutliche 2:5-Niederlage gegen den SC Paderborn im August 2025 markierte einen Tiefpunkt und ließ die Hoffnungen auf eine sofortige Rückkehr in die Bundesliga zunächst platzen. Doch seitdem hat sich das Blatt gewendet. Der 1:0-Sieg gegen Paderborn am 28. März 2026 – am 28. Spieltag – katapultierte die Berliner schließlich mit zwei Punkten Vorsprung auf Platz eins.

Die Mannschaft hat in dieser Spielzeit neue Maßstäbe gesetzt: 15 Ligasiege und insgesamt 51 Zähler sprechen eine klare Sprache. Besonders in der Rückrunde zeigte die Offensive ihre Stärke und erzielte 21 Treffer – die beste Bilanz der Liga. Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen, die beste Serie der gesamten 2. Bundesliga, unterstreichen den Aufwärtstrend. Dennoch betont Trainer Leitl immer wieder, dass der direkte Aufstieg nicht mehr realistisch sei.

Mittelfeldspieler Kevin Sessa, der in Vertretung des verletzten Kennet Eichhorn mittlerweile zur Stammelf gehört, hat maßgeblichen Anteil an der Wende. Seine Serie von vier aufeinanderfolgenden Einsätzen fällt mit der verbesserten Mannschaftsleistung zusammen. Sessa, dessen Vertrag bis Sommer 2027 läuft, schließt einen vorzeitigen Abschied aus. Die gescheiterte Aufstiegsoffensive führt er auf anhaltende Verletzungsprobleme und mangelnde Konstanz über die Saison zurück. Zwar sei die Qualität im Kader vorhanden, um ganz oben mitzuspielen, doch die frühen Rückschläge hätten sich als zu belastend erwiesen.

Mit sechs Spielen vor Saisonende liegt Hertha BSC sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Trotz der starken Schlussphase erscheint die Lücke zu den Top drei zu groß, um sie noch zu schließen. Nun geht es darum, den Schwung mitzunehmen, um im nächsten Jahr einen stärkeren Anlauf zu wagen.

Quelle