Hertha BSCs Aufstiegsträume wanken nach Roter Karte und Remis gegen Braunschweig
Dora CichoriusHertha BSCs Aufstiegsträume wanken nach Roter Karte und Remis gegen Braunschweig
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen erleiden nächsten Dämpfer nach teurem Remis gegen Eintracht Braunschweig
Die Aufstiegsambitionen von Hertha BSC haben einen weiteren Rückschlag erlitten, nachdem das Team im Spiel gegen Eintracht Braunschweig nur ein kostspieliges Unentschieden erreichte. In der 73. Minute sah Abwehrspieler Kennet Eichhorn nach einem gefährlichen Foul die Rote Karte. Die daraus resultierende zweispielige Sperre verschärft nun die ohnehin schon schwierige Situation des Clubs im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga.
Eichhorn wurde während der Partie wegen eines hohen, mit gestrecktem Stollenschuh ausgeführten Tacklings direkt des Feldes verwiesen. Die Entscheidung des Schiedsrichters wurde im Nachhinein vom Videoschiedsrichter (VAR) bestätigt. Herthas Sportdirektor Benjamin Weber räumte ein, dass die Rote Karte zu Recht gezeigt wurde.
Das Sportgericht des DFB verhängte daraufhin ein zweispieliges Sperrverfahren gegen Eichhorn. Er wird die anstehenden Partien gegen Holstein Kiel und den 1. FC Magdeburg verpassen. Der Ausfall des Schlüsselspielers in der Abwehr kommt für die Mannschaft zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
Durch das Remis gegen Braunschweig liegt Hertha BSC nun sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz für den Aufstieg zurück. Mit nur noch vier ausstehenden Spielen in dieser Saison sehen die Chancen auf den Sprung in die Bundesliga zunehmend schlechter aus.
Eichhorns Sperre schwächt die defensiven Optionen von Hertha BSC in der entscheidenden Phase der Saison zusätzlich. Das Team muss nun ohne ihn zwei schwierige Spiele bestreiten und gleichzeitig den Rückstand in der Tabelle aufholen – eine Aufgabe, die immer aussichtsloser erscheint. Der Aufstieg in die erste Liga rückt damit in weitere Ferne.






