Katharina Schmid beendet Karriere: Das Ende einer Skisprung-Ära
Katharina Schmid beendet ihre Skisprung-Karriere nach einem Jahrzehnt an der Spitze
Nach zehn Jahren an der Weltspitze hat Katharina Schmid ihre Karriere als Skispringerin beendet. Die deutsche Ausnahmesportlerin, die durch ihre Olympia- und WM-Erfolge bekannt wurde, absolvierte in Planica ihren letzten Sprung – gefolgt von einem emotionalen Abschied. Fans, Familie und Teamkollegen versammelten sich, um ihren letzten Wettkampf zu feiern.
Schmids letzter Auftritt fand in Planica statt, wo sie im Skifliegen den 13. Platz belegte. Ihr Bruder setzte ein besonderes Zeichen, indem er mit der Flagge ihr letztes Startsignal gab. Nach der Landung empfing sie eine jubelnde Menge aus Unterstützern, darunter Mitstreiterinnen und Angehörige.
Zu ihren größten Erfolgen zählen zwei olympische Silbermedaillen, die sie 2018 und 2022 auf der Normalschanze gewann. Zudem holte sie sieben WM-Goldmedaillen und festigte so ihren Ruf als eine der erfolgreichsten deutschen Skispringerinnen aller Zeiten. Vor ihr hatten erst drei deutsche Frauen olympische Medaillen in dieser Disziplin errungen: Carina Vogt (Gold in Sotschi 2014), Svenja Würth (Bronze in Sotschi 2014) und Juliane Seyfarth (Silber in Pyeongchang 2018).
Über ihre Wettkämpfe hinaus trug Schmid bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele 2026 die deutsche Fahne. Nun will sie sich in ihrer Heimat Oberstdorf dem Trainerberuf widmen. Rückblickend auf ihre Laufbahn drückte sie tiefe Dankbarkeit für die Erlebnisse und die Menschen aus, die sie begleitet haben.
Während Nika Prevc den Skiflug-Wettbewerb in Planica für sich entschied, stand der Tag ganz im Zeichen von Schmid, die damit ein Kapitel ihres Sportlerlebens schloss. Ihr Rücktritt markiert das Ende einer Ära im deutschen Skispringen. Mit dem Wechsel in die Trainerrolle wird ihr Einfluss auf die Sportart jedoch in neuer Form weiterwirken. Der Abschied in Planica war zugleich eine Würdigung ihrer Leistungen und ein letzter Dank an alle, die ihre Karriere verfolgt haben.






