Köln-Ossendorf bekommt 2027 einen nachhaltigen Logistikpark für 95 Millionen Euro
Francesco HeinrichKöln-Ossendorf bekommt 2027 einen nachhaltigen Logistikpark für 95 Millionen Euro
Ein ehemaliges Industriegelände in Köln-Ossendorf wird bald zu einem modernen Logistik- und Gewerbestandort umgestaltet. Der Immobilienentwickler Verdion hat das 6,2 Hektar große Brachland für ein 95-Millionen-Euro-Projekt erworben. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2027 beginnen, die Fertigstellung ist noch für denselben Jahresende geplant.
Das Vorhaben markiert Verdions erstes LiteHub-Projekt in Deutschland. Es bietet flexibel teilbare Mietflächen sowie zusätzliche Bürobereiche. Auf dem Gelände entstehen insgesamt 37.859 Quadratmeter moderner Fläche, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben wird.
Die Entwicklung steht im Einklang mit Verdions Fokus auf wichtige europäische Logistikmärkte über den Verdion European Logistics Fund 2 (VELF 2). Dieser Fonds zielt auf Modernisierungs- und Neubauprojekte in Deutschland, Dänemark und Schweden ab. Der Kölner Standort wird den EG-40-Energiestandard erfüllen und strebt die DGNB-Gold-Zertifizierung an.
BNP fungierte als Berater des Verkäufers, während GSK Stockmann und Mull und Partner Verdion beim Erwerb unterstützten. Erst kürzlich hatte Verdion zudem ein 32.000 Quadratmeter großes Brachland in Rastatt nahe der deutsch-französischen Grenze südlich von Karlsruhe erworben.
Der neue Logistikpark verwandelt ein stillgelegtes Industrieareal in einen nachhaltigen Gewerbestandort. Nach der Fertigstellung wird er vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben und setzt damit neue Maßstäbe für die Stadtlogistik in Köln. Das Projekt soll die lokale Infrastruktur stärken und das regionale Wirtschaftswachstum fördern.






