17 April 2026, 18:22

Landkreis Schmalkalden-Meiningen stellt Alttextil-Sammlung radikal um – was sich jetzt ändert

Altes Foto eines Kleiderladens mit Kleiderstangen, Hutständern, einem Spiegel, einem Stuhl, einem Tisch mit Gegenständen, Vorhängen und Deckenbeleuchtung.

Landkreis Schmalkalden-Meiningen stellt Alttextil-Sammlung radikal um – was sich jetzt ändert

Landkreis Schmalkalden-Meiningen ändert Alttextil-Sammlung

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Aufgrund steigender Kosten und eines zusammenbrechenden Secondhand-Markts passt der Landkreis Schmalkalden-Meiningen seine Sammlung von Alttextilien an. Die Behörden reduzieren die Abgabestellen und verschärfen die Regeln. Bereit in Meiningen, Zella-Mehlis und Teilen der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön wurden erste Container abgebaut.

Jährlich fallen im Landkreis rund 300 Tonnen Alttextilien an. Doch Insolvenzen großer Sortieranlagen, höhere Ausgaben und schlechtere Spendenqualität haben das System durcheinandergebracht. Um die Kosten zu kontrollieren und Gebührenerhöhungen zu vermeiden, bleiben weniger frei zugängliche Container erhalten. Stattdessen werden die Sammelstellen an zentralen, möglichst betreuten Standorten gebündelt.

Ab sofort können Bürger Textilien am Recyclinghof Kaltennordheim (Wertstoffhof Kaltennordheim) abgeben. Die Öffnungszeiten sind dienstags, donnerstags und samstags von 8 bis 12 Uhr sowie mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr.

Nur saubere, tragbare Textilien werden angenommen, darunter Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Handtücher, Decken, Vorhänge, Taschen, Rucksäcke, Gürtel, Mützen und Schals. Stark verschmutzte oder beschädigte Textilien, nasse oder schimmelige Stoffe, Teppiche, Matratzen, Hausmüll, Elektrogeräte, Kunststoffe und Papier sind ausdrücklich ausgeschlossen. Die Behörden warnen zudem davor, Tüten oder Abfall neben den Containern abzulegen.

Mit den Änderungen soll das Textilrecycling im Landkreis stabilisiert werden. Durch weniger Sammelstellen und strengere Regeln hoffen die Verantwortlichen, die Kosten im Griff zu behalten und den Service aufrechterhalten zu können. Die Bürger müssen die aktualisierten Richtlinien beachten, damit ihre Spenden angenommen werden.

Quelle