Lastenrad-Logistikverband fordert mehr Sicherheit durch klügere Verkehrsplanung
Francesco HeinrichLastenrad-Logistikverband fordert mehr Sicherheit durch klügere Verkehrsplanung
Bundesverband Lastenrad-Logistik (RLVD) fordert bessere Zusammenarbeit für mehr Verkehrssicherheit
Der Bundesverband Lastenrad-Logistik (RLVD) plädiert für eine stärkere Kooperation, um die Sicherheit im Straßenverkehr für alle zu verbessern. Statt pauschaler Verbote setzt sich der Verband für praktikable Lösungen ein, die Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und Lieferverkehr gleichermaßen berücksichtigen. Sein Ansatz basiert auf geteilter Verantwortung und einer klügeren Infrastrukturplanung.
Der RLVD betont, dass Konflikte zwischen Verkehrsteilnehmenden oft auf schlecht gestaltete gemeinsame Verkehrsflächen zurückzuführen sind. Die Organisation argumentiert, dass Sicherheit klare Regeln, gegenseitigen Respekt und Fachwissen erfordert – und nicht allein auf Einschränkungen beruhen darf. Zwar erkennt der Verband die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Fußgänger:innen an, lehnt aber pauschale Verbote für Lastenräder ab, selbst auf schmalen Wegen.
Laut RLVD sind moderne Lastenräder kleiner, leiser und leichter als herkömmliche Liefertransporter. Ein typisches gewerbliches Lastenrad ist etwa nur halb so breit, halb so lang und bewegt sich mit halb so hoher Geschwindigkeit wie ein klassischer Lieferwagen. Der Verband ist überzeugt, dass diese Fahrzeuge Staus verringern und illegales Parken auf Gehwegen und Radspuren eindämmen können.
Um voranzukommen, bietet der RLVD seine praktischen Erfahrungen in der Fahrradlogistik an. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die mit langfristigen Konzepten wie Vision Zero und der allgemeinen VerkehrsWende im Einklang stehen.
Im Mittelpunkt des RLVD-Vorschlags steht der Ausbau der Radinfrastruktur, um einen flüssigeren und sicheren Verkehrsfluss zu gewährleisten. Durch Dialog und bessere Planung will der Verband die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden in Einklang bringen. Der Fokus liegt dabei auf Kompetenz, klaren Leitlinien und Fahrzeugen, die den städtischen Verkehr entlasten – ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.






