Mainz verlegt neue 220-Meter-Pipeline unter dem Rhein für bessere Infrastruktur
Francesco HeinrichMainz verlegt neue 220-Meter-Pipeline unter dem Rhein für bessere Infrastruktur
Neue 220-Meter-Leitung unter dem Rhein in Mainz ersetzt beschädigten Abschnitt
Ab dem 11. Mai wird in Mainz eine neue 220 Meter lange Pipeline unter dem Rhein verlegt, um einen beschädigten Abschnitt zu ersetzen. Das Projekt soll die Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur der Stadt verbessern, indem es die Ingelheimer Aue in der Nähe der Gassnerallee mit dem Kanalsystem am Mombacher Kreisel verbindet.
Die bestehende Leitung ist teilweise beschädigt, sodass eine vollständige Sanierung aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll wäre. Stattdessen wird ein Ersatzrohr mittels horizontalem Richtbohren verlegt – eine Methode, die den Flussgrund nicht beeinträchtigt.
Das Verfahren umfasst drei Hauptschritte: Zunächst wird ein Pilotbohrloch erstellt, anschließend erweitert und schließlich die neue Leitung durch den vergrößerten Kanal gezogen. Das Rohr mit einem Durchmesser von 71 Zentimetern wird bis zu zehn Meter unter dem Flussbett verlaufen, um Stabilität zu gewährleisten.
Um die Haltbarkeit zu erhöhen, wird die Leitung mit einer Schutzhülle umgeben. Diese Konstruktion erleichtert zudem zukünftige Wartungsarbeiten. Die Bauarbeiten sollen bis Ende August 2026 abgeschlossen sein.
Nach Fertigstellung wird die modernisierte Pipeline die Infrastruktur in Mainz stärken, indem sie eine zuverlässigere Verbindung zwischen wichtigen Stadtteilen schafft. Durch den Einsatz von Richtbohrtechnik und Schutzummantelung soll die Lebensdauer des Systems verlängert und gleichzeitig die Umweltbelastung minimiert werden.






