04 April 2026, 20:17

Massiver Stromausfall in Berlin: Apotheken kämpfen um Medikamentenversorgung nach Angriff auf Netz

Ein Apothekenschild mit der Aufschrift "The Generics Pharmacy" vor einem Gebäude mit umliegenden städtischen Elementen und einem klaren Himmel.

Massiver Stromausfall in Berlin: Apotheken kämpfen um Medikamentenversorgung nach Angriff auf Netz

Großer Stromausfall in Südwest-Berlin nach Angriff auf Stromnetz

Ein massiver Stromausfall hat am frühen Samstagmorgen weite Teile Südwest-Berlin getroffen, nachdem das Stromnetz der Stadt angegriffen wurde. Der Blackout hat 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom zurückgelassen, in einigen Gebieten könnten die Störungen bis Donnerstag anhalten. Apotheken in den betroffenen Zonen stehen nun unter Druck, trotz des Strommangels lebenswichtige Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.

Ausgelöst wurde der Ausfall durch die Zerstörung einer wichtigen Kabelbrücke über den Teltowkanal am Kraftwerk Lichterfelde. Betroffen sind unter anderem die Stadtteile Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde. Die Bundeswehr unterstützt mit Logistik, Transport und Notstromaggregaten.

Apotheken, die als einzige zur Abgabe von verschreibungspflichtigen und apothekenpflichtigen Medikamenten berechtigt sind, müssen ihre Versorgung auch während des Blackouts sicherstellen. Allerdings gibt es keine gesetzliche Verpflichtung, über Notstromsysteme zu verfügen. Die Apothekerkammer Berlin hat die Apothekenleiter daran erinnert, dass sie für die Vorbereitung auf solche Notfälle verantwortlich sind.

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Fällt der Strom in einer Apotheke längerfristig aus oder kann sie ihren Betrieb nicht mehr aufrechterhalten, muss die Leitung das Landesamt für Gesundheit und Soziales informieren. Zudem drohen finanzielle Verluste und der Verderb temperaturempfindlicher Medikamente.

Der Stromausfall stellt die Apotheken vor erhebliche Herausforderungen, da sie funktionsfähig bleiben müssen, um die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln zu gewährleisten. Da ein schnelles Ende des Blackouts nicht in Sicht ist, arbeiten Behörden und Apothekenleiter daran, Unterbrechungen bei essenziellen Gesundheitsdienstleistungen zu verhindern. Die Unterstützung der Bundeswehr soll die Belastung für betroffene Unternehmen und Anwohner lindern.

Quelle