Netanyahus angeblicher Tod löst wilde Verschwörungstheorien aus – doch er kontert mit Kaffee-Witz
Sylvio ThiesNetanyahus angeblicher Tod löst wilde Verschwörungstheorien aus – doch er kontert mit Kaffee-Witz
In den letzten Tagen haben sich Gerüchte über den Tod des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu rasant in den sozialen Medien verbreitet. Ein Video seines jüngsten Auftritts befeuerte die Spekulationen erneut – Nutzer stellten die Echtheit der Aufnahmen infrage. Die Behauptungen reichen von angeblichen Raketenangriffen bis hin zu Theorien über KI-generierte Filmsequenzen.
Auslöser der Debatte war eine Umfrage von Tuomas Malinen, Professor an der Universität Helsinki, die Diskussionen über Netanyahus Verbleib neu entfachte. Einige Nutzer vermuteten, er könnte bei einem Raketenangriff am 8. März ums Leben gekommen sein, andere verwiesen auf ungewöhnliche Formulierungen und Sprachmuster in seinem aktuellen Video. Weitere Gerüchte rankten sich um Berichte, wonach sein Privatjet über einen längeren Zeitraum in Berlin am Boden geblieben sein soll.
Bereits früher war bekannt geworden, dass Netanyahu den damaligen US-Präsidenten Donald Trump einst davon überzeugt hatte, ein militärischer Schlag könnte das iranische Regime stürzen – eine Enthüllung, die die Verschwörungstheorien im Netz zusätzlich anheizte.
Als Reaktion veröffentlichte Netanyahu am 15. und 16. März 2026 Videos, in denen er die Behauptungen als "Fake News" zurückwies. Mit spitzer Zunge kommentierte er die KI-Spekulationen, indem er sich in einem Café filmte und scherzte: "Für einen Kaffee sterbe ich gern." Um seine Identität zu beweisen, fragte er die Zuschauer: "Wollt ihr die Finger zählen?" – und bestätigte dabei, dass er nach wie vor fünf Finger an jeder Hand habe. Nachrichtenagenturen wie Reuters sowie das Café-Personal bestätigten später seinen Auftritt.
Trotz der offiziellen Dementis hielten die Diskussionen an. Einige Nutzer beharrten darauf, es könnte sich um einen Double oder digitale Manipulation handeln. Netanyahus Videos sollten die Spekulationen beenden, doch bei manchen Online-Kommentatoren blieben Zweifel bestehen. Sowohl sein Team als auch unabhängige Quellen bestätigten zwar seine Anwesenheit in den Aufnahmen, doch die Verschwörungstheorien über seinen Verbleib sind noch nicht vollständig verstummt.






