26 March 2026, 16:20

Niedersachsen fördert Klimaschutz: 2,25 Millionen Euro für Entsiegelung und Bodenrevitalisierung

Gewächshaus voller grüner Pflanzen, ein Schuppen oben und Bäume im Hintergrund.

Niedersachsen fördert Klimaschutz: 2,25 Millionen Euro für Entsiegelung und Bodenrevitalisierung

Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Projekt zur Anpassung von Böden und Grundwasser an den Klimawandel

Umweltminister Christian Meyer gab am Mittwoch die Förderung bekannt und betonte ihre Bedeutung für den Schutz natürlicher Wasserspeicher- und Aufnahmemöglichkeiten.

Im Rahmen der Initiative wurde der neue Leitfaden "Entsiegelung für die Klimafolgenanpassung" vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) veröffentlicht. Das Projekt KliBoG ist Teil der umfassenden Klimafolgenanpassungsstrategie Niedersachsens. Böden regulieren auf natürliche Weise Extremwetter, indem sie Wasser speichern und aufnehmen – Funktionen, die durch Versiegelung verloren gehen.

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Der frisch erschienene Leitfaden bietet praktische Instrumente zur Bewertung versiegelter Flächen und zur Planung von Entsiegelungsprojekten. Ergänzt wird er durch Fallbeispiele bestehender Initiativen, die Kommunen bei der Umsetzung unterstützen sollen.

Die Fördermittel fließen zudem in weitere Ressourcen wie Schulungen und Fachberatung. Ziel ist es, die Bodenfunktionen wiederherzustellen und die Widerstandsfähigkeit gegen Überschwemmungen und Dürren zu stärken.

Die Veröffentlichung des LBEG folgt einer wachsenden Anerkennung der Rolle von Böden für die Klimafolgenanpassung. Behörden betonen, dass Entsiegelung entscheidend ist, um natürliche Wasserkreisläufe zu erhalten und städtische Hitzeeffekte zu verringern.

Die 2,25 Millionen Euro werden sowohl für den Leitfaden als auch für konkrete Vor-Ort-Projekte verwendet. Kommunen erhalten nun Werkzeuge, um Entsiegelungspotenziale zu identifizieren und zu priorisieren. Das Land erwartet, dass die Maßnahmen das Wassermanagement und die Klimaresilienz in ganz Niedersachsen verbessern werden.

Quelle