26 March 2026, 18:19

Niedersachsens Wirtschaft 2024: Dienstleister wachsen, Industrie kämpft mit Einbrüchen

Schwarz-weiß-Karte von Ober- und Niedersachsen, die geographische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt.

Niedersachsens Wirtschaft 2024: Dienstleister wachsen, Industrie kämpft mit Einbrüchen

Niedersachsens Wirtschaft zeigte 2024 ein gemischtes Bild: Während Schlüsselbranchen deutliche Rückgänge verzeichneten, verzeichneten die Dienstleistungssektoren Wachstum. Die Umsätze in der Industrie und im Energiesektor brachen stark ein, während Finanz- und technische Dienstleistungen deutliche Zuwächse verbuchen konnten. Insgesamt ging der Geschäftsumsatz zurück – trotz eines leichten Anstiegs der Unternehmenszahlen in der Region.

Die Industrie in Niedersachsen hatte 2024 mit erheblichen Problemen zu kämpfen: Die Umsätze sanken um 5,5 Prozent. Besonders betroffen waren der Maschinenbau, die Metallherstellung und -verarbeitung. Noch stärker traf es den Energiesektor, dessen Erlöse um 17 Prozent einbrachen und damit wieder auf das Niveau vor der Krise zurückfielen.

Dagegen entwickelten sich die dienstleistungsorientierten Branchen positiv. Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie wissenschaftliche und technische Dienstleistungen verzeichneten deutliche Umsatzsteigerungen. Doch diese Gewinne konnten die Verluste in Produktion und Handel nicht ausgleichen.

Der Gesamtumsatz der umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in der Region sank um 1,8 Prozent auf rund 746 Milliarden Euro. Trotz dieses Rückgangs stieg die Zahl der Unternehmen in Niedersachsen leicht um 0,6 Prozent auf 276.260 im Jahr 2024.

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Die Daten zeigen einen fortlaufenden Wandel hin zu einer stärker dienstleistungsgeprägten Wirtschaft. Allerdings lagen keine spezifischen Zahlen zu den energieintensiven Industrien in Niedersachsen vor, sodass das Gesamtbild der Wirtschaftslage Lücken aufweist.

Fazit: Die Wirtschaft Niedersachsens war 2024 von einem klaren Gegensatz geprägt – traditionelle Industrien litten unter Rückschlägen, während Dienstleistungssektoren expandierten. Der Rückgang beim Gesamtumsatz bei gleichzeitig leicht gestiegener Unternehmenszahl deutet auf anhaltende strukturelle Veränderungen hin. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region wird davon abhängen, wie sich diese gegenläufigen Trends in den kommenden Jahren fortsetzen.

Quelle