Oberasbach erhöht Grundsteuer B – Haushalt soll ohne Landeshilfe gerettet werden
Leila BlochOberasbach erhöht Grundsteuer B – Haushalt soll ohne Landeshilfe gerettet werden
Oberasbach erhöht Grundsteuer, um Haushaltskrise zu bewältigen
Der Stadtrat von Oberasbach hat die Grundsteuer B auf 690 Punkte angehoben, um die anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten zu meistern. Der Schritt wurde notwendig, nachdem es nicht gelang, den Haushalt für 2026 auszugleichen. Die Erhöhung ist Teil eines umfassenden Plans, die Finanzen ohne Landeshilfe zu stabilisieren.
Nach monatelangen Haushaltsberatungen stand Ende Februar 2026 ein finaler Entwurf fest. Der Rat musste spürbar sparen – unter anderem wurden Pläne für die Sanierung der Jahnhalle als Schulsportstätte gestrichen. Trotz dieser Kürzungen blieb die Verwaltung gezwungen, Rücklagen anzugreifen und Investitionskredite aufzunehmen, um die laufenden Ausgaben zu decken.
Im Mittelpunkt der Debatten stand die Pestalozzi-Schule, wo der Bau für die Erweiterung der Ganztagesbetreuung unverzüglich beginnen muss. Das Projekt soll bis zum Sommer 2028 die wachsende Nachfrage bedienen. Gleichzeitig musste die Stadt strenge rechtliche Auflagen des Landkreises erfüllen, um die Haushaltsgenehmigung zu erhalten.
Von der Steuererhöhung betroffen sind alle erschlossenen und bebaubaren Grundstücke in Oberasbach. Landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Flächen bleiben hingegen ausgenommen. Die Anpassung ist Teil eines größeren Konsolidierungskurses, da die Stadt keine Fördermittel aus München erhalten hat.
Die neue Steuerlast tritt in Kraft, während Oberasbach weiter an der Sanierung seiner Finanzen arbeitet. Eigentümer müssen nun tiefer in die Tasche greifen, während der Rat gleichzeitig dringende Vorhaben wie den Ausbau der Pestalozzi-Schule vorantreibt. Zudem muss die Stadt die Vorgaben des Landkreises einhalten, um den Haushalt im Gleichgewicht zu halten.






