Sechster Protest für Wiedereröffnung des geschlossenen Südstadt-Centers
Sylvio ThiesSechster Protest für Wiedereröffnung des geschlossenen Südstadt-Centers
Anwohner protestieren zum sechsten Mal für Wiedereröffnung des Südstadt-Centers
Zum sechsten Mal haben Anwohner gegen die Schließung des Südstadt-Centers demonstriert. Das Einkaufszentrum wurde im Februar geschlossen, nachdem Prüfer schwere Brandschutzmängel festgestellt hatten. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt nahm an der Kundgebung teil, bestätigte jedoch, dass vorerst keine Lösung in Sicht sei.
Das Südstadt-Center musste im Februar auf Anordnung der Stadt seine Türen schließen. Bereits im vergangenen Jahr hatten Inspektoren der unteren Bauaufsichtsbehörde gravierende Sicherheitsmängel moniert. Behörden warnten, ein Brand hätte zu einer Katastrophe führen können – besonders für ältere Besucher wäre die Gefahr groß gewesen.
Seit der Schließung hat die Vandalismusrate am verlassenen Gelände stark zugenommen. Kupferdiebe, die Kabel stahlen, wurden bereits erwischt. Trotz der Bemühungen der Stadt hat der Eigentümer jedoch keine Schritte eingeleitet, um das Zentrum wieder zu eröffnen.
Stadtvertreter geben zu, dass sie den Eigentümer nicht zum Handeln zwingen können. Allerdings versucht nun ein zuständiger Mitarbeiter, potenzielle Investoren zu gewinnen. Eine mögliche Lösung wäre ein kleineres Ersatzzentrum auf einem nahegelegenen Grundstück, falls das bestehende Gebäude nicht gerettet werden kann.
Die Stadt drängt weiterhin auf eine Lösung. Doch ohne die Mitwirkung des Eigentümers bleibt die Zukunft des Südstadt-Centers ungewiss.
Die Proteste spiegeln die wachsende Verärgerung der Anwohner über die langwierige Schließung wider. Während die Stadt nach Alternativen sucht, könnte die Untätigkeit des Eigentümers weitere Fortschritte blockieren. Bis auf Weiteres bleibt das Zentrum geschlossen – und lässt Anwohner wie Unternehmen in der Schwebe.






