Siemens Mobility und Braunschweig planen massiven Ausbau für Bahntechnik der Zukunft
Francesco HeinrichSiemens Mobility und Braunschweig planen massiven Ausbau für Bahntechnik der Zukunft
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Standort des Unternehmens für Schienenverkehrs-Signal- und Automatisierungstechnik auszubauen. Die Vereinbarung umfasst einen Grundstückstausch sowie den Erwerb weiterer Flächen, um künftiges Wachstum zu ermöglichen. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete den Deal als „Win-Win-Situation für beide Seiten“.
Für das Vorhaben wird ein 20.000 Quadratmeter großes Gelände genutzt, das derzeit im gemeinsamen Besitz von Siemens und der Stadt steht. Um das Projekt voranzubringen, ist eine Übertragung und ein Austausch ausgewählter Parzellen erforderlich. Eine Arbeitsgruppe wird in den kommenden Monaten die Details des Flächentauschs finalisieren. Zudem wird sich Siemens an künftigen städtebaulichen Planungen für das Gebiet beteiligen.
Ziel der Erweiterung ist es, die Produktionskapazitäten zu steigern und die Anlagen zu modernisieren. Dabei soll eine hochmoderne, digitalisierte Fertigung eingeführt werden, um der wachsenden globalen Nachfrage nach Lösungen für Schieneninfrastrukturen gerecht zu werden. Marc Ludwig, CEO des Bereichs Rail Infrastructure bei Siemens Mobility, betonte, dass die Investitionen die Position des Unternehmens in der Spitzenklasse der Bahntechnologie stärken.
Die Stadt sieht in dem Projekt eine bedeutende Bestätigung für Braunschweig als Wirtschaftsstandort. Man erhofft sich durch die Entwicklung eine Sicherung von Arbeitsplätzen sowie einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Die Vereinbarung ebnet den Weg für eine neue Produktionshalle und weitere Modernisierungen. Siemens Mobility plant, durch diese Investitionen seine Führungsrolle im Bereich Schieneninfrastruktur weiter auszubauen. Nun werden Stadt und Unternehmen gemeinsam die finalen Grundstücksregelungen und Planungen abschließen.
