Sternsinger 2024: Segensaktion mit Fokus auf das bedrohte Amazonasgebiet
Dora CichoriusSternsinger 2024: Segensaktion mit Fokus auf das bedrohte Amazonasgebiet
Die 66. Sternsinger-Aktion findet Anfang Januar mit Fokus auf das Amazonasgebiet statt
Unter dem Motto "Gemeinsam für unsere Erde – im Amazonas und weltweit" setzt sich die Kampagne für benachteiligte Kinder ein. In Harburg sind Besuche im Rathaus und in örtlichen Pfarrgemeinden geplant.
Die Tradition begann 1959 und hat sich seitdem zur größten Solidaritätsaktion der Welt entwickelt. Jährlich ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus, schreiben den Segensspruch "20C+M+B+24" mit Kreide an die Türen und sprechen den Wunsch "Christus segne dieses Haus"* aus. Gleichzeitig sammeln sie Spenden für notleidende Kinder.
In den vergangenen Jahrzehnten kamen so rund 1,31 Milliarden Euro zusammen. Unterstützt wird die Aktion vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und bleibt eine zentrale Initiative für den weltweiten Kinderschutz.
In diesem Jahr stehen Besuche im Harburger Rathaus, beim Rotary Club, bei der örtlichen Schützengilde und im Hotel Lindtner auf dem Programm. Am 6. und 7. Januar machen die Sternsinger zudem Station in der Pfarrei St. Maximilian Kolbe in Harburg.
Der diesjährige Schwerpunkt auf das Amazonasgebiet lenkt die Aufmerksamkeit auf die ökologischen und sozialen Herausforderungen der Region. Die gesammelten Spenden fließen in Projekte für Kinder vor Ort und weltweit. Mit den Kreidesegensprüchen und den Spenden führt die Aktion eine 66-jährige Tradition der Solidarität fort.






