25 March 2026, 12:20

Stromnetz in Osnabrück-Dodesheide wird bis Juni modernisiert – was Pendler jetzt wissen müssen

Stadtstraße mit Stromleitungen, fahrenden Fahrzeugen, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Laternen und fernen Türmen.

Stromnetz in Osnabrück-Dodesheide wird bis Juni modernisiert – was Pendler jetzt wissen müssen

Großes Stromnetz-Upgrade in Osnabrück-Dodesheide gestartet

Am 31. März 2023 begannen die umfangreichen Modernisierungsarbeiten am Stromnetz im Osnabrücker Stadtteil Dodesheide. Verantwortlich für das Projekt ist der Netzbetreiber SWO Netz, das die Kapazitäten für die Energie- und Wärmeversorgung der Region deutlich verbessern soll. Die Bauarbeiten sollen bis Juni 2023 abgeschlossen sein, führen jedoch vorerst zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen und Umleitungen im Busverkehr.

Die Baustelle an der Ellerstraße – zwischen Haster Weg und Dodeshausweg – bleibt voraussichtlich etwa drei Monate aktiv. In dieser Zeit wird die Straße auf eine Fahrspur reduziert, wobei der Verkehr nur noch einbahnig in Richtung Stadtzentrum fließt. Nachts kommen an der Kreuzung Haster Weg zusätzliche Ampeln zum Einsatz, um die Arbeiten zu koordinieren.

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Im Rahmen des Upgrades entsteht an der Ellerstraße ein neues Schaltanlagengebäude, das nach Fertigstellung an das Netz angeschlossen wird. Auch der Öffentliche Nahverkehr ist betroffen: Die Linien 15 und 162 werden über Haster Weg und In der Dodesheide umgeleitet, während die Linie 178 den Abschnitt zwischen Ellerstraße und In der Dodesheide komplett auslässt. Die Haltestelle Ellerstraße-Süd in Fahrtrichtung Innenstadt wird für die Dauer der Bauarbeiten in die Nähe der Hausnummer 15 verlegt.

Laut SWO Netz soll das Projekt die Netzstabilität langfristig stärken und den wachsenden Energiebedarf – etwa für Wärmeversorgung und erneuerbare Energien – in Dodesheide decken. Die Arbeiten sollen bis Juni 2023 abgeschlossen sein, danach normalisieren sich Verkehr und Busbetrieb wieder. Das neue Schaltgebäude wird dann voll in das Netz integriert und erhöht die Kapazitäten für die steigenden Anforderungen des Stadtteils. Anwohner und Pendler werden aufgefordert, in den verbleibenden Bauwochen mit Verzögerungen zu rechnen und ihre Wege entsprechend zu planen.

Quelle