Vom Flughafen Tegel zum inklusiven Kulturort: Turbulence startet durch
Francesco HeinrichVom Flughafen Tegel zum inklusiven Kulturort: Turbulence startet durch
Berlins ehemaliger Flughafen Tegel (TXL) erlebt als kultureller Hotspot eine Renaissance. Die alte Kantine des Geländes, die Alte Frachtkantine, wurde in einen kostenlosen Veranstaltungsort namens Turbulence verwandelt. Betrieben von einem lokalen Kollektiv, öffnete der Ort mit dem Ziel, Inklusion und Zugänglichkeit in der Nachtkultur zu fördern.
Der TXL stellte im November 2020 seinen Betrieb ein, mit Plänen, das Gelände zu einem nachhaltigen Innovationsviertel umzugestalten. Zwei Jahre später feierte Turbulence am 30. September 2022 mit der Veranstaltung LIFTOFF Premiere. Der Ort am Flughafen Tegel in Tegel beherbergt seitdem Zusammenkünfte – strikt auf 700 Personen begrenzt und stets kostenfrei.
Barrierefreiheit steht im Mittelpunkt des Projekts. In Zusammenarbeit mit der Initiative Barrierefrei Feiern bietet der Club barrierefreien Zugang, Induktionsschleifen für Hörgeräteträger und Unterstützung für sehbehinderte Gäste. Ein Awareness-Team ist während der Events vor Ort, um Diskriminierung oder Probleme mit der Zugänglichkeit zu thematisieren.
Turbulence setzt auf eine Buchungspolitik, die Künstler:innen mit diskriminierender Vergangenheit ausschließt. Während weitere Veranstaltungen noch in Planung sind, werden Updates auf dem Instagram-Kanal des Projekts geteilt.
Die umgenutzte Flughafenkantine ist heute ein Ort für inklusives Nachtleben. Kostenloser Eintritt und barrierearme Angebote sollen ein vielfältiges Publikum anziehen. Die Veranstalter:innen arbeiten weiterhin an der Weiterentwicklung des Ortes – mit weiteren Details in den kommenden Monaten.






