29 March 2026, 00:19

Ahmadiyya-Gemeinde und Nordhorner Polizei stärken Zusammenarbeit für Jugend und Prävention

Eine Gruppe von Menschen mit Möppen und Handschuhen, die ein Schild mit der Aufschrift "Zuerst kamen sie wegen der Muslime und wir sagten nicht dieses Mal, verdammte Scheiße" vor Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel halten.

Ahmadiyya-Gemeinde und Nordhorner Polizei stärken Zusammenarbeit für Jugend und Prävention

Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde in Nordhorn haben kürzlich die örtliche Polizeidienststelle besucht. Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit zwischen den Strafverfolgungsbehörden und der religiösen Gemeinschaft zu stärken – mit besonderem Fokus auf Jugendarbeit und Kriminalprävention.

Die Delegation umfasste den Imam der Gemeinde, Jazib Ahmad Aziz, sowie Rizwan Ranjah, der den interreligiösen Dialog leitet. Empfangen wurden sie von der Leiterin der Nordhorner Polizeistation, Frau Bruns, und dem Präventionsbeamten Jörg Reurik. Im Mittelpunkt der Gespräche standen präventive Strategien für Jugendliche, gesellschaftliche Verantwortung und die Förderung des gegenseitigen Verständnisses.

Die Ahmadiyya-Gemeinde betreibt in Nordhorn die Sadiq-Moschee in der Sachsenstraße. Zwar ist die genaue Zahl ihrer Moscheen bundesweit nicht bekannt, doch zählt die Gemeinschaft in Deutschland etwa 40.000 Mitglieder. Zu den bedeutenden Moscheen gehören die historische Wilmersdorfer Moschee in Berlin und die Fazle-Omar-Moschee in Hamburg.

Beide Seiten betonten die Bedeutung eines offenen Dialogs. Die Polizeidirektion Emsland/Grafschaft Bentheim bezeichnete den fortlaufenden Austausch als essenziell für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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Der Besuch festigte die Zusammenarbeit zwischen der Ahmadiyya-Gemeinde und der örtlichen Polizei. Künftige Initiativen werden sich auf Jugendprogramme und Maßnahmen zur Kriminalprävention konzentrieren. Das Treffen unterstrich die gemeinsamen Ziele eines respektvollen Miteinanders und der Sicherheit in der Gemeinschaft.

Quelle