Greifvogel Alfons in Niedersachsen mit Luftgewehr angeschossen – Besitzer sucht Zeugen
Dora CichoriusGreifvogel Alfons in Niedersachsen mit Luftgewehr angeschossen – Besitzer sucht Zeugen
Seltener Greifvogel namens Alfons in Niedersachsen mit Luftgewehr angeschossen – Besitzer bittet um Zeugenhinweise
In Groß Biewende (Landkreis Wolfenbüttel) ist der seltene Greifvogel Alfons am 13. November 2025 mit einem Luftgewehr schwer verletzt worden. Der Angriff hinterließ den Vogel in lebensbedrohlichem Zustand. Sein Besitzer Mario hat nun einen öffentlichen Aufruf gestartet und bittet Zeugen, sich zu melden.
Alfons, ein abgerichteter Beizvogel, wurde auf einem abgestorbenen Baum über einer Voliere in Groß Biewende aufgefunden. Das Luftgewehrgeschoss verursachte schwere Verletzungen an seinem rechten Bein – ob er sich vollständig erholen wird, ist ungewiss. Seit dem Vorfall zeigt sich der Habicht deutlich scheuer als zuvor.
Die Polizei in Wolfenbüttel hat bisher keine Details zur Ermittlung bekannt gegeben. Den Angaben zufolge ereignete sich die Schussabgabe gegen 14:30 Uhr im südlichen Teil von Groß Biewende. Die Behörden bitten um Hinweise aus der Bevölkerung, bisher liegen jedoch keine konkreten Spuren vor.
Mario hat sich über soziale Medien an die Öffentlichkeit gewandt, um Unterstützung zu erhalten. Er betonte, dass sich sein Appell nicht gegen örtliche Jäger richte, da die Falknerei eine von der UNESCO anerkannte Kulturtradition sei. Die Jagdmethode mit Greifvögeln blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück und genießt weltweit Ansehen.
Der Vorfall hat Alfons schwere Verletzungen zugefügt, seine Zukunft bleibt ungewiss. Die Polizei sammelt weiterhin Informationen und bittet Zeugen, verdächtige Beobachtungen zu melden. Marios Aufruf macht zugleich deutlich, welche Auswirkungen der Angriff nicht nur auf den Vogel, sondern auch auf die Falknergemeinschaft hat.






