Niedersachsen einigt sich auf 5,8 Prozent mehr Lohn im öffentlichen Dienst bis 2028
Mehr Geld im öffentlichen Sektor - 'Wichtiges Signal' - Niedersachsen einigt sich auf 5,8 Prozent mehr Lohn im öffentlichen Dienst bis 2028
Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst in Niedersachsen nach wochenlangen Verhandlungen unterzeichnet
Nach wochenlangen Verhandlungen steht in Niedersachsen ein neuer Tarifvertrag für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Die Einigung verhindert geplante Streiks und sieht eine Lohnerhöhung von insgesamt 5,8 Prozent über 27 Monate vor. Finanzminister Gerald Heere begrüßte die Lösung als fairen Kompromiss für Arbeitnehmer und Land.
Der TV-L-Tarifvertrag wurde am 14. Februar 2026 nach intensiven Gesprächen beschlossen. Betroffen sind Mitarbeiter in staatlichen Kitas, Universitätskliniken und Behörden, deren Gehälter in drei Stufen steigen: Zum 1. April 2026 gibt es zunächst 2,8 Prozent mehr, im März 2027 folgen weitere 2,0 Prozent und im Januar 2028 ein letzter Aufschlag von 1,0 Prozent.
Die Vereinbarung orientiert sich am Tarifabschluss von 2025 für Bund und Kommunen und sorgt so für eine einheitliche Entwicklung der öffentlichen Gehälter. Warnstreiks und die Drohung eines unbefristeten Arbeitskampfes sind damit vom Tisch. Die Landesregierung versprach, die Änderungen zügig umzusetzen.
Der Vertrag gilt bis zum 31. Januar 2028 und schafft Planungssicherheit für Beschäftigte und Arbeitgeber. Finanzminister Heere betonte, wie wichtig die Einigung sei, um die Versorgung in zentralen Bereichen nicht zu gefährden.
Von der Lohnerhöhung profitieren rund 130.000 Beschäftigte im niedersächsischen öffentlichen Dienst. Ihre Bezüge steigen in den kommenden 27 Monaten um insgesamt 5,8 Prozent. Zudem sichert der Abschluss den Arbeitsfrieden und verhindert Streiks, die Kitas, Krankenhäuser und andere wichtige Einrichtungen hätten lahmlegen können.
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