Osnabrücker Karneval feiert Premiere mit erstem Prinzenpaar und bricht Traditionen
Francesco HeinrichOsnabrücker Karneval feiert Premiere mit erstem Prinzenpaar und bricht Traditionen
Erster Fürsten-Duo beim Osnabrücker Karneval: Zwei Prinzen brechen mit der Tradition
In diesem Jahr wird der Osnabrücker Karneval erstmals von einem königlichen Duo aus zwei Prinzen angeführt. Das Paar, das mit dem Motto "Cross und queer – bunt, das sind wir" auftritt, hat bereits Aufmerksamkeit erregt, weil es mit der Tradition bricht. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter bezeichnete die beiden als Symbol für Freude und Freiheit während der Feierlichkeiten.
Die Karnevalsgesellschaft hat Prinz Yut I. und seinen Partner als regierende Vertreter ausgewählt. Damit führt zum ersten Mal in der Geschichte des Events ein Prinzenpaar gemeinsam durch die Festlichkeiten. Noch nie zuvor hatte das Komitee ein solches Duo bestimmt.
Prinz Yut I., der ursprünglich aus Thailand stammt, ist zudem der erste Prinz mit ausländischem Pass. Seine internationale Herkunft verleiht den diesjährigen Feiern eine globale Note. Das Motto des Paares, "Cross und queer – bunt, das sind wir", unterstreicht ihr Engagement für Vielfalt und Offenheit.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Wahl und nannte das Duo eine frische, lebendige Bereicherung. Sie betonte, dass die beiden Energie und Weltoffenheit in die Karnevalssaison bringen würden.
Das Fürstenpaar wird in diesem Jahr im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen und dabei sowohl Tradition als auch Wandel verkörpern. Mit ihrer Auswahl bringt der Karneval neue Impulse mit – von internationalen Bezügen bis hin zu einem stärkeren Fokus auf Inklusion. Die Feierlichkeiten gehen nun mit einem Duo in die Geschichte, das in der Veranstaltung einzigartig ist.






