Forschungsnetzwerk TOWEWA startet: Flüssiger Wasserstoff soll effizienter werden
Forschungsnetzwerk TOWEWA startet: Flüssiger Wasserstoff soll effizienter werden
Neues Forschungsnetzwerk TOWEWA gestartet: Effizienzsteigerung für flüssigen Wasserstoff
Ein neues Forschungsnetzwerk mit dem Namen TOWEWA hat seine Arbeit aufgenommen, um die Herstellung, Lagerung und Nutzung von flüssigem Wasserstoff (LH₂) zu verbessern. Das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderte Projekt zielt darauf ab, Energieverluste entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu verringern. Federführend sind die beiden deutschen Hochschulen Technische Universität Braunschweig und Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften gemeinsam mit zwölf Industriepartnern.
Das TOWEWA-Projekt läuft von Januar 2026 bis Juni 2028 und verfügt über ein Gesamtbudget von 1,23 Millionen Euro, wobei der EFRE 968.960 Euro beisteuert. Im Mittelpunkt steht die thermodynamische Optimierung aller Schritte im Umgang mit flüssigem Wasserstoff – von der Verflüssigung und Speicherung über Transport und Betankung bis hin zur Rückvergasung.
Flüssiger Wasserstoff bietet gegenüber komprimiertem Gas entscheidende Vorteile, darunter eine höhere Reinheit und eine bessere Energiedichte. Das Team entwickelt neue Simulationswerkzeuge, um gesamte LH₂-Wertschöpfungsketten sowohl technisch als auch wirtschaftlich zu bewerten. Ein zentrales Ziel ist die Rückgewinnung von Energie, die derzeit bei der Rückvergasung verloren geht, um den Prozess effizienter zu gestalten.
Darüber hinaus erforscht das Projekt Nischenanwendungen, etwa den Einsatz von flüssigem Wasserstoff in Kleinflugzeugen. Dazu gehören der Entwurf von Antriebssystemen sowie Tests zur bedarfsgerechten LH₂-Produktion an kleineren Flughäfen. Industriepartner wie Linde, Thyssenkrupp und RWE bringen ihr Know-how in den Bereichen Verflüssigung, Speicherung und Infrastrukturentwicklung ein. Die Ostfalia Hochschule konzentriert sich unterdessen auf Wasserstoff-Tankstellen.
Eine neuartige Modellbibliothek soll entstehen, um LH₂-Systeme ganzheitlich abzubilden und zu bewerten. Dadurch lassen sich die kostengünstigsten und energieeffizientesten Ansätze für zukünftige Wasserstoffnetze identifizieren.
Die Ergebnisse von TOWEWA könnten zu effizienteren Lieferketten für flüssigen Wasserstoff in Deutschland und Europa führen. Die im Projekt entwickelten Werkzeuge und Modelle sollen bis Mitte 2028 der Industrie zur Verfügung stehen. Bei Erfolg könnten die Innovationen die Kosten und Energieverluste in der Wasserstofflogistik deutlich reduzieren.
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