Ruhrfestspiele eröffnen mit iranischem Flüchtlingsdrama über drei Frauen und ein Kind an der Grenze
Ruhr Festival beginnt mit iranischem Drama auf Persisch - Ruhrfestspiele eröffnen mit iranischem Flüchtlingsdrama über drei Frauen und ein Kind an der Grenze
Die diesjährigen Ruhrfestspiele eröffnen mit einem iranischen Flüchtlingsdrama auf Persisch
Die Ruhrfestspiele, die vom 1. Mai bis zum 13. Juni stattfinden, stehen in diesem Jahr vor großen Herausforderungen – nicht zuletzt wegen des eskalierenden Krieges im Nahen Osten. Die Veranstalter arbeiten unter Hochdruck daran, das Ensemble trotz Reisebeschränkungen und des anhaltenden Konflikts nach Deutschland zu bringen.
Traditionell beginnen die Festspiele mit einer kulturellen Maifeier. Unter dem diesjährigen Motto "Schock und Staunen" gibt es Uraufführungen, Deutschlandpremieren und Auftritte von Stars wie Katja Riemann, Katharina Thalbach und Joachim Król. Da das Hauptspielhaus jedoch wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist, finden die Vorstellungen in einem provisorischen Zelt mit 500 Plätzen statt.
Die Eröffnungsproduktion "Das Kind" der iranischen Autorin Naghmeh Samini erzählt die Geschichte dreier Frauen, die mit einem kinder an einer europäischen Grenze gestrandet sind. Seit der Uraufführung 2023 hat sich die politische Krise im Iran weiter zugespitzt. Nach Massenprotesten im Dezember 2025, einem militärischen Schlag der USA und Israels im Februar 2026, bei dem der Oberste Führer Ali Chamenei getötet wurde, sowie anhaltender Repression ist es für die von Fatemeh Motamed-Arya geführte Theatergruppe nahezu unmöglich geworden, auszureisen.
Festspielleiter Martin Tscholl arbeitet eng mit dem Auswärtigen Amt zusammen, um die Ankunft des Ensembles zu ermöglichen. Sollte dies scheitern, müsste die Aufführung abgesagt werden – eine Entscheidung, die selbst eine starke Botschaft senden würde. Die Schriftstellerin Ursula Krechel wird am 3. Mai die Eröffnungsrede im Festspielzelt halten.
Die Zukunft der Ruhrfestspiele hängt nun davon ab, ob die iranischen Schauspieler:innen Recklinghausen erreichen können. Eine Absage von "Das Kind" würde die realen Barrieren unterstreichen, mit denen Künstler:innen unter repressiven Regimen konfrontiert sind. Die Organisator:innen kämpfen weiterhin mit logistischen und politischen Hürden, um das Programm aufrechtzuerhalten.
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