Dorfens Hemadlenz-Fest bricht mit 4.500 Gästen alle Rekorde
Dorfen feiert Hemadlenz-Fest mit Rekordbeteiligung
Am 12. Februar beging Dorfen unter strahlend blauem Himmel sein jährliches Hemadlenz-Fest, einen regionalen Feiertag, an dem Schulen und Geschäfte geschlossen blieben. Fast 4.500 Menschen versammelten sich zum traditionellen Umzug – die höchste Besucherzahl in der Geschichte des Festes. In bunten Kostümen füllten die Feiernden die Straßen.
Die Vorbereitungen in der Stadt waren umfangreich: Über 5.000 Euro flossen in Sicherheitsmaßnahmen, private Ordnerkräfte überwachten die Veranstaltung. Die Zufahrtsstraßen ins Zentrum wurden gesperrt, Parkverbotszonen sorgten dafür, dass die Innenstadt autofrei blieb.
Der Umzug begann mit Teilnehmern in historischer Tracht. Die Männer trugen lange weiße Nachthemden und schwarze, spitze Kappen, während die Frauen ihre Hauben mit etwas Rotem kombinierten. Im Mittelpunkt des Zuges stand der Hemadlenz'n, eine Strohpuppe, die durch die Straßen getragen wurde.
Am späten Nachmittag erreichte die Menge den Marienplatz, wo die Figur auf ein Schafott gehievt wurde. Als die Flammen die Puppe verschlangen, brandete Jubel auf – ein Symbol für das Ende des Winters. Der Brauch erinnert stark an andere bayerische Traditionen wie den Schäfflertanz oder die Faschingsumzüge, die ebenfalls den Wechsel der Jahreszeiten markieren.
Nach der Verbrennung ging das Fest in lokalen Locations wie dem E3-Keller und dem Heizwerk-Club weiter. Das sonnige Wetter hielt bis zum Ende des Umzugs an – dann zogen Regen und Wind auf.
Die Sicherheitskräfte meldeten keine größeren Zwischenfälle. Die Veranstaltung verlief reibungslos, mit Rekordteilnahme am Umzug. Mit dem Hemadlenz-Fest brachte Dorfen die Gemeinschaft erneut zusammen, um den Frühling willkommen zu heißen.
Dorfen’s Hemadlenz-Fest wächst seit 2024 auf die doppelte Größe – so hat sich die Tradition entwickelt
Die Rekordbeteiligung von 4.500 Besuchern beim Hemadlenz-Fest 2026 markiert einen starken Anstieg gegenüber den 2.000 Besuchern im Jahr 2024. Historische Aufzeichnungen zeigen konsistente Traditionen: Das Ereignis 2023 folgte demselben Weg und dem Effigien-Verbrennen als Finale. Wichtige Entwicklungen sind:
- 2024: Über 2.000 Besucher feierten in denselben weißen Nachthemden und spitzen Hüten.
- 2023: Das Prinzenpaar stieg von der Turmspitze herab, um die Prozession anzuführen, wie auch 2026.
- 2026: Die Teilnehmerzahl hat sich mehr als verdoppelt, doch die Kernrituale blieben unverändert.
