TUI startet Budget-Reisemarke – doch die Aktie stürzt trotz Gewinnzielen ab
TUI startet Budget-Reisemarke – doch die Aktie stürzt trotz Gewinnzielen ab
TUI präsentiert Pläne für eine neue Budget-Reisemarke und bestätigt Jahresgewinnziele
Der Reisekonzern TUI hat die Einführung einer neuen günstigen Reisemarke angekündigt und gleichzeitig seine jährlichen Gewinnprognosen bekräftigt. Der Schritt erfolgt, nachdem das Unternehmen für das Winterquartal einen geringeren Verlust vermeldete – dennoch brach der Aktienkurs nach der Bekanntgabe deutlich ein. Anleger reagierten verhalten, obwohl Analysten weiterhin eine positive Einschätzung der Aktie aufrechterhalten.
Am 10. Februar veröffentlichte TUI die Ergebnisse für das Winterquartal, die einen Nettoverlust von knapp 44 Millionen Euro auswiesen – nur halb so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Trotz dieser Verbesserung fiel der Aktienkurs von 9,35 Euro auf 8,20 Euro, bevor es zu einer leichten Erholung kam. Bis Freitagmorgen war der Kurs weiter auf 8,17 Euro gesunken.
In den vergangenen fünf Jahren hat TUI seinen Premium-Bereich gestärkt und das Hotelportfolio auf 463 Häuser weltweit ausgebaut, darunter Marken wie RIU, Robinson und TUI Blue. Die Kreuzfahrtsparte TUI Cruises betreibt mittlerweile 18 Schiffe mit hoher Auslastung, darunter zwei Neubauten, die Mein Schiff 7 und die Flow, die 2026 in Dienst gestellt werden sollen. Mit dieser Strategie hat sich TUI einen Marktanteil von 8,5 Prozent in Europa gesichert und für 2024 einen Umsatz von 23,2 Milliarden Euro erzielt.
Nun zielt der Konzern mit einer neuen Submarke auf den Budget-Markt ab, um preisbewusste Reisende anzusprechen. Die Initiative soll saisonale Schwankungen verringern und zusätzliche Einnahmequellen erschließen, ohne die Rentabilität des Premium-Segments zu gefährden. Analysten der Bank Barclays hoben vier zentrale Punkte für Investoren hervor: die Umstrukturierung des Kerngeschäfts, das Wachstum im Bereich Holiday Experiences (HEX), die Preispolitik und das Kapitalmanagement.
Trotz stagnierender Winterumsätze hält TUI an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest und erwartet einen Anstieg des bereinigten Betriebsergebnisses um 7 bis 10 Prozent. Barclays beließ die Einstufung der Aktie bei "Overweight" und setzte das Kursziel auf 12 Euro – fast 45 Prozent über dem aktuellen Niveau. Im Schnitt liegen die Analystenziele bei 11,36 Euro, wobei neun Experten zum Kauf raten, fünf eine Haltestrategie empfehlen und keiner zum Verkauf.
TUI geht mit einer stärkeren Position als in den Vorjahren in die Wintersaison und verbindet Premium-Wachstum mit der Erschließung des Budget-Segments. Die neue Marke könnte helfen, die Umsätze über die Jahreszeiten hinweg zu stabilisieren, doch ihre Auswirkungen auf den Aktienkurs bleiben ungewiss. Langfristig sehen Analysten weiterhin deutliches Aufwärtspotenzial, mit Kurszielen deutlich über dem aktuellen Handelsniveau.
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