Lebenslange Haft für brutalen Femizid auf Nienburger Parkplatz
Ex-Partner vor Kindern erstochen - lebenslänglich - Lebenslange Haft für brutalen Femizid auf Nienburger Parkplatz
Ein Mann ist wegen des brutalen Mordes an seiner Ex-Partnerin auf einem Parkplatz in Nienburg zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Tat ereignete sich im Mai 2025, nur wenige Monate nach der überstürzten Hochzeit des Paares und der anschließenden Trennung. Das Gericht bezeichnete das Verbrechen als eine Tat extremer Gewalt, die vor den Augen ihrer Kinder verübt wurde.
Das Paar, das entfernter verwandt war, hatte sich Ende 2024 über TikTok kennengelernt und sich bereits wenige Wochen später in einer jesidischen Zeremonie getraut. Doch die Beziehung verschlechterte sich rasant – unter anderem wegen finanzieller Streitigkeiten und des kontrollierenden Verhaltens des Angeklagten. Die später Getötete, die sich zunehmend bedroht fühlte, hatte nach wiederholten Drohungen sogar polizeilichen Schutz beantragt.
Am 12. Mai 2025 setzte der Täter seine Drohungen schließlich in die Tat um: Er erstach seine Ex-Partnerin mindestens zehnmal auf einem Parkplatz in der Nähe der Weser – in Gegenwart ihrer Kinder. Ermittler fanden später Nachrichten, in denen er seinen Tötungswillen äußerte und sich selbst als "zukünftigen Mörder" bezeichnete.
Zunächst war der Täter in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden, doch ein neues Verfahren bestätigte, dass er voll schuldfähig war. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete den Mord als "beinahe beispiellos in seiner Brutalität" und forderte eine lebenslange Freiheitsstrafe mit Feststellung besonderer Schwere der Schuld. Der vorsitzende Richter urteilte, der Angeklagte habe aus Hass gehandelt und seine Opfer für "todeswürdig" gehalten.
Das Gericht verhängte eine lebenslange Haftstrafe – ein Urteil, das die Schwere des Verbrechens widerspiegelt. Die Weigerung des Täters, die Trennung zu akzeptieren, sowie seine eskalierenden Drohungen mündeten in einen gewalttätigen Angriff, dem die gemeinsamen Kinder beiwohnen mussten. Mit dem Schuldspruch endet ein Fall, der durch extreme Brutalität und Vorsatz geprägt war.
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